
Haarausfall bei Frauen kann viele Ursachen haben. Eine der häufigsten ist jedoch purer Stress, der einem selbst oftmals gar nicht bewusst ist. In diesem Fall fallen die Haare in Phasen von Anspannung und starker Belastung aus. Aber auch bei ständiger hochgradiger Konzentration kann es zu einem verstärkten Haarausfall kommen. Bei Frauen erfolgt dieser Haarausfall nicht auf dem gesamten Kopf, sondern nur an bestimmten Stellen, wie am Hinterkopf und am Scheitel. Die Kopfmuskulatur ist besonders verspannt, wenn man gestresst ist.
Während bei Männern sich wegen ihres höheren DHT Spiegels kahle Stellen bilden, entwickeln sich bei den Damen nur lichte Stellen, wo die Kopfhaut durchschimmert. Bei Frauen sind die Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein jedoch deutlich höher. Die Haare fallen nicht gleichmäßig aus, sondern nur an den Stellen, wo die Verspannung der Kopfhaut verstärkt ist. Rings um den Schädel wachsen die Haare unbeschränkt weiter. Diese Form des Haarausfalls wird auch als Spannungs-Haarausfall bezeichnet.
Vor den Wechseljahren leiden die meisten Frauen eher nicht an dieser Form des Haarausfalls. In dieser Zeit spielen eher die Hormone eine große Rolle. In und nach dieser Zeit sinkt der Östrogenspiegel enorm. Eiweißstoffe, die bisher das DHT gebunden haben, reduzieren sich stark. Durch diesen Prozess werden lichte Stellen vergrößert.
Auch während der Schwangerschaft verändert sich der Hormonhaushalt. Sollte eine erhöhte Belastung vorliegen, dann kann der spannungsbedingte Haarausfall verstärkt werden.
Lösungsansätze bei Haarausfall bei Frauen
Heutzutage wird versucht den DHT Spiegel zu senken. Dies geschieht mittels besonderer Medikamente. Der Rest dieses DHT’s wird sich jedoch an den Haarwurzeln ansammeln, die daraufhin zu wenig Sauerstoff erhalten. Eine Besserung ist daher nur bedingt zu erwarten. Viele Frauen klagen außerdem über eine schlechte Verträglichkeit. Eine Verwendung von Nährstoffpräparaten kann jedoch bei einem Haarausfall durch Verspannungen nicht alleine aushelfen. Das Blut, der Sauerstoff und die Nährstoffe erreichen die Haarwurzeln in einem besonders reduziertem Maße. Durch durchblutungsfördernde Medikamente können auch nur Bereiche behandelt werden, die nicht durch Verspannungen betroffen sind. Zu spät greift ein Tonikum ein, welches nur die Kappillaren der Kopfhaut erweitern soll. Die durchblutungsfördernde Wirkung wird bei stark verspannten Muskeln nicht einsetzen, da diese nur bei entspannter Muskulatur helfen kann. Je nach Ursache kann der betroffenen Frau also auf diese Weise geholfen werden, nicht jedoch bei dem Haarausfall durch Verspannung.
Behandlungsmaßnahmen bei Haarausfall durch Verspannung
Die AC Therapie erwies sich in der letzten Zeit als eine der sinnvollsten Behandlungen bei einem Haarausfall, der durch Verspannung entsteht. Hier wird die Ursache direkt bekämpft. Blut und Sauerstoff können die Haarwurzeln dann wieder gänzlich erreichen. Die Haarwurzeln können ihrer Arbeit also wieder ganz normal nachgehen. Das DHT muss sich an den Haarwurzeln nicht mehr wegen Verspannungen anlagern. Die Behandlung kann sich beispielsweise durch ein autogenes Training gestalten. Hierbei kann eine medikamentöse AC-Therapie Abhilfe verschaffen. Der Vorteil dieser Therapie besteht in der schnellen Wirkungsweise.
Kommentar verfassen